Dienstag, 29. März 2011

Erfolg beim CESOM


CESOM = Central European Spring Orienteering Meeting. Dieser Bewerb bestand aus 3 Läufen in 2 Tagen und fand vergangenes Wochenende in der Slovakei nahe der österreichischen Grenze statt. Ich entschied mich doch noch für einen Start in der M21B Kategorie, bevor die Elite Saison auch für mich startet.
Am Samstag Vormittag stand eine Mitteldistanz mit 5,7 km, am Nachmittag ein Sprint mit 2,2km und am Sonntag noch eine Langdistanz mit 11,7 km auf dem Programm!


Ich wusste, das Gelände lies schnelle KM-Schnitte zu. Als ich dann das erste mal bei der Mittel in den Wald startete, WOW die Deviese konnte nur lauten so schnell und so direkt wie möglich!
Leider zählt Richtungslaufen nicht unbedingt zu meinen Stärken, umso höher war der Trainingseffekt für mich bei diesem Event! :-)
Ganz fehlerfrei kam ich dann leider nicht durch den Lauf, bei Posten 1,4,5 und 8 kam ich entweder von der Richtung ab, oder konnte den Posten nicht gleich ausmachen. Ich versuchte jedoch die Fehler gering zu halten, Steher zu vermeiden und das Tempo hoch zu halten und dies gelang mir! Sieg mit 1'18'' Vorsprung!
Karte
Ergebnis

Als ich mir dann die Zeiten in der Elite anschaute bremste sich meine Eupherie, Warti knallte eine super Zeit hin und gewann die erste Etappe!
Laut meiner Uhr lief ich auf 5,7 km 400m mehr, angeblich lief Warti auf 7,1km nur 80m mehr!
Nicht schlecht!!

Das Wichtigste war jedoch, keine Schmerzen im Rücken und die Wade war auch brav!
Also entschied ich mich auch die Sprint am Nachmittag zu laufen. Momentan bin ich ja noch kein Freund von schnellen Sprints auf Asphalt (siehe Silvesterlauf) aber um im Geschäft auf den Gesamtsieg zu bleiben musste ich da drüber!
Der Sprint war dann recht unspektakulär und bestand bis auf die ersten zwei Posten im Wald nur aus Tempo polzen. Mein Rücken freute sich da nicht so drüber und so nahm ich sicherheitshalber zu Posten 4 ein wenig das Tempo heraus! Im Ziel war ich dann eine Sekunde hinter Dominik Lapornik zweiter!
Karte
Ergebnis
Die eine Sekunde war mir herzlich egal und ich konnte mit einem Vorsprung von 1'17'' als gesamt Führender auf die lange Schluss-Etappe am Sonntag gehen! :-)

Mein Konzept für die Langdistanz war etwas langsamer als bei der Mittel zu starten und die Posten sauber anzulaufen. Dies gelang mir sehr gut, mein erster Fehler schlich sich erst bei Posten 8 ein. Dieser Posten war auch ein bisschen ein Bingo-Posten im Dickicht war die Sicht sehr eingeschränkt und es gab keine Anhaltspunkte. Jedoch lies ich mich nicht durch diesen Posten aus meinem Konzept bringen. Kurz vor Posten 9 holte ich dann Dominik ein der 6' vor mir gestartet war. Ab da schlichen sich kleinere Fehler ein, da ich mich auch von Dominik ablenken lies. Von Posten 13 bis ins Ziel versuchte ich nochmal Tempo zu machen, Dominik blieb an mir dran. Beim Vorletzten Posten hatte ich dann leider nochmal ein kurzes Blackout. Es reichte trotzdem zum 2.Platz und somit zum Gesamtsieg mit über 3' Vorsprung!
Karte
Ergebnis

Am Samstag bei der NÖ-MS in der Ultralang sind dann schon andere Kaliber am Start, aber ich freue mich schon auf diesen Bewerb und auf den Massenstart!

Freitag, 25. März 2011

Letzter Trumph = Brooks Ghost 3

Vor kurzem kaufte ich mir den Laufschuh Ghost 3 von Brooks














Da dieser Schuh ein neutraler Laufschuh ist, laufe ich nun auch mit den für mich richtigen Schuh!
Früher hatte ich mich nie informiert welcher Lauftyp ich bin und trainierte daher mit dem falschen Material (Pronationsstütze...). Wohin das warscheinlich langfristig führte, habe ich ja zu spüren bekommen!! In den nächsten Monaten erhoffe ich mir dadurch weitere positive Veränderungen in Sachen Rücken.
Leider bedeutet dies auch eine Umstellungs- und Eingewöhnungsphase des Körpers auf die neue Haltungssituation. Dies zeigte sich mit stärkeren Schmerzen im Rücken in der ersten Woche und mit plötzlich auftretenden stechenden Schmerzen in der linken Wade! Seitdem kann ich die Wade nichtmehr voll belasten und das Laufen funktioniert noch nicht richtig!!

Daher wackelt nun auch mein Start bei der CESOM am Wochenende! Heute werde ich nochmal die Wade testen und mich dann entscheiden ob ein Start sinnvoll ist! Ich bin trotzdem positiv gestimmt, solange es nicht der Rücken ist! :-) Somit kann dann auch die neue OL-Saison langsam beginnen!!! :-)

Davor konnte ich mich bereits mit meinen ersten Trainingswettkämpfen beim 1. und 2. Bolv-Cup auf die bevorstehenden Aufgaben einstimmen!

Karte 1.Bolv-Cup
Karte 2.Bolv-Cup
Ergebnisse

Wir sehn uns bei den Wettkämpfen und im Wald! ;-)

Donnerstag, 10. März 2011

Was mir gefehlt hat

Nach dem schmerzhaften Rückschlag beim Silvesterlauf ließ ich mich nicht unterkriegen und begann ein paar Tage später wieder mit dem Lauftraining! Mit viel Streching und ohne große Verkürzungen funktionierte auch das Laufen immer besser.
So kam es, dass ich auch wieder bei meinem ersten LongJog seit 2007 mitlaufen konnte! Diesen lief ich gemeinsam mit Pierre und Plohni in Lindabrunn! Nach dem LongJog merkte ich was mir in den letzten Jahren so gefehlt hatte, erschöpft aber glücklich viel ich daheim auf die Coutsch!

Denn am nächsten Tag gings gleich mit Anita in die Ramsau auf Langlauf-Urlaub! Traumhafte Loipenbedingungen bei traumhaften Wetter erwarteten uns! Ein Hotel mit Wellness-Bereich direkt an der Loipe, gutes Essen, genügend Schnee, Herz was willst du mehr!

Da Anita ihre ersten Erfahrungen auf LL-Skiern machte, kam ich auch mal wieder zum klassisch laufen! Der LL-Höhepunkt in dieser Woche war wohl die 30km Dachstein-Skating-Runde am Mittwoch Vormittag. Die bis jetzt schönste LL-Runde die ich je gelaufen bin mit herrlichem Panorama!
Es folgten die ersten OL-Trainings mit Pierre in Witzelsberg und alleine in Katzelsdorf!
Karte Witzelsberg
Karte Katzelsdorf

Vergangenen Samstag nahm ich am 1.Bolv-Cup teil, der erste OL-Lauf nach einem endlich wieder mit Trainingsaktivitäten gespicktem Winter! Der Lauf gelang mir ganz gut, nur zu Posten
8 und zu Posten 13 machte ich gröbere Fehler! Bei 8 Routenwahlfehler+Fehler im Po-Raum zu 13 rammte ich mir einen Ast in den Schuh, ich musste ihn herausziehn, dies hat mich wohl so rausgebracht, dass ich die Abzweigung versäumt hab!
Karte Hochneukirchen
Ergebnisse

Am 26.3. gehts ab in die Slovakei zu drei Läufen, dort wird sich zeigen ob mein Rücken auch bei einem etwas längerem Lauf mitmacht. Ob ich den Sprint laufe weis ich noch nicht, das werde ich vor Ort entscheiden.
Denn das Wochenende darauf steht schon die erste Nö-Meisterschaft mit der Lang am Programm.

Mittwoch, 12. Jänner 2011

Schritte in die richtige Richtung!?

Nach der Laufanalyse und dem Rückenscann bekam ich Einlagen verschrieben, die ich seitdem fleißig trage! Ich versuchte die letzten Wochen im Jahr wieder ein bisschen zu trainieren. Dabei waren neben lockeren kurzen Laufeinheiten auch schon längere LL-Einheiten in St.Jakob dabei!

Mit wenig Training aber immerhin, funktionierte es schon längere Zeit wieder ganz gut.
Da ich bei der Stadt-MS und in Venedig schmerzfrei laufen konnte riskierte ich wiedermal eine Teilnahme an einem Straßenlauf, das letzte mal war vor 3 Jahren.
Also gesellte ich mich zu Plohni und Michi und gemeinsam nahmen wir am Zillingdorfer Silvesterlauf teil. An diesem Tag war ich sehr nervös ob mein Rücken der Belastung stand halten würde! Zu laufen waren 5km (5 Runden a 1km also). Ich versuchte mich richtig gut aufzuwärmen, also begann ich schon 30 Minuten vor dem Start damit. Schon beim Warmlaufen fühlte ich mich nicht wohl und der Rücken war auch nicht locker, sondern schon hart. Es war auch leider sehr kalt an diesem Tag!
Viel Zeit zum nachdenken war nicht, denn es ging dann auch gleich los, also drängelte ich mich durch die Menschenmenge vor zur Startlinie! Ich hatte natürlich vor, wie immer gewohnt schnell zu starten. Ich versuchte nicht an meinen Rücken zu denken und ab gings! Das Teilnehmerfeld war z.B. mit Thomas Daniel, Bock Marius und Lang Markus stark besetzt. Bis zur ersten Kehre nach ca. 600m schaute ich mir mal das Tempo der Spitze an (natürlich zu schnell für mich), aber dass so viele Leute sich vorn im Führungspaket einreihten hatte ich nicht erwartet. Naja, gewollt (hat ja keinen Sinn) ließ ich ein loch reißen, denn dieses Tempo kann ich eh nicht laufen. Schon nach der ersten Runde verkrampfte mein Rücken total und begann zu schmerzen, doch ich nahm ein wenig das Tempo heraus und hoffte, dass ich den Muskeltonus in der nächsten Runde wieder in den Griff bekomme. Leider wurde es nicht besser und ich wusste das wird nix mehr. Ich lief also mit dem Tempo weiter wo die Schmerzen gerade noch zu ertragen waren. Am Ende der dritten Runde wollte ich aufhören, doch bei so vielen Zuschauern wollte ich nicht stehen bleiben, also lief ich weiter. Ich wollte Plohni und Michi auch nicht die Teamwertung verhaun. Also lief ich bis zum Ende mit Schmerzen durch! Die Zeit war 17:53, ohne Schmerzen wären es wohl um die 17:10 geworden, denke ich! Thomas Daniel gewann mit einer sehr guten Zeit von 15:10, Gratulation dazu!
Die ersten Tage im neuen Jahr war Pause angesagt! Aber ich bin trotz der negativen Erfahrung des Silvesterlaufs zuversichtlich! Denn ich habe bemerkt, dass sich durch die Einlagen die Gesamtkonstitution der Körperhaltung verändert hat, soll ja auch so sein. Aber mit der negativen Auswirkung zumindest noch jetzt, dass der Rücken wieder instabiler geworden ist und das wird wohl auch der Grund für die schlechte Rückenperformance gewesen sein!
Keep on working and think positiv!

Mittwoch, 24. November 2010

Erfolgreicher Saisonabschluss und der Versuch die Dinge richtig anzugehen!

Beim traditionellen Stadt-OL von Venedig, konnte ich das insgeheim angestrebte Ziel aufs Stockerl zu laufen erreichen! Ich belegte den 2.Platz in der M21B-Klasse mit nur 18 Sekunden Rückstand auf einen Ukrainer.
So haben sich die Zeiten geändert, früher hatte ich schnelle Beine und machte unnötig große technische Fehler. In diesem Jahr war ich vom Gefühl her recht langsam unterwegs, lief jedoch einen technisch sauberen Lauf. Ich versuchte den ganzen Lauf über konzentriert zu bleiben und blieb sogar 2x kurz stehen um nie den Kartenkontakt zu verlieren. Dies gelang, nur einmal lief ich bei Posten 10 kurz vorbei. Ich bemerkte jedoch rasch mein Missgeschick und so hielt sich die Fehlerzeit in Grenzen! Die 18 Sekunden kann man natürlich überall finden, meiner Meinung hab ich sie aber zum letzten Posten und ins Ziel verloren, wo es nurmehr ums schnelle laufen ging!!
Erwähnenswert: Wieder ein schmerzfreier Lauf auf Asphalt, ich glaube das Kinesiotape hilft mir dabei sehr.

Diese Woche machte ich auf drängen von Anita eine Podologische Untersuchung, bei dieser wird einem der Rücken gescannt um etwaige Fehlhaltungen aufzuzeigen und zu korrigieren! Dabei zeigte sich, dass mein ganzer Körper und die Hüfte nach rechts verdreht ist. Dies wird nun mittels Einlagen vorrübergehend korrigiert. Ebenso zeigte sich, dass ich wohl schon lange Zeit mit den falschen Schuhen laufe,da ich keine Pronationsstütze verwenden sollte. Übernächste Woche folgt dann noch eine Laufanalyse bei Hößl!
stay healthy....

Mittwoch, 10. November 2010

Hallen-Klettersaison hat begonnen!

Draußen wird es immer kälter, also ist es zeit sich in den Kletterhallen auf kommende Aufgaben vorzubereiten!
Natürlich ist das klettern in der Halle bei weitem nicht das gleiche wie draußen am Fels, zumindest für mich! Man findet perfekte Bedingungen vor, trockene rauhe Griffe man sieht meistens schon auf den ersten Blick wie man die Griffe greifen muss. Jedoch gibt es sehr anspruchsvolle, viele schöne und herausfordernde Routen, welche von Profis gesetzt und bewertet wurden. Man findet also Routen vor, bei denen man jede Form der Klettertechnik anwenden kann und muss!
Ich war schon ein paar mal gemeinsam mit Anita, Anita, Jutta, Michi und Steph in der für mich neuen Kletterhalle in Perchtholdsdorf klettern.
Letztes mal war ich nur mit Stephan klettern, also war es wiedermal Zeit die Grenzen auszutesten!
Zum Einklettern ging es auf eine 6er Route im Vorstieg, diese brachte bereits meine Unterarme zum Schmerzen und meinen Kopf ins grübeln. Einmal machten sogar fast meine Finger den Griff auf, während ich mit der anderen Hand beim Einhängen eines Expresshakens war-ein ''No go'' da man dabei mindestens zusätzlich die Seillänge fällt welche man zum Einhängen in der Hand hält. Also hab ich mich zusammengerissen den Griff mit den Fingern wieder zugemacht und das Seil schnell eingehängt! Nach dieser Aufwärmroute zweifelte ich bereits an meiner Kraft um schwierigere Routen in Angriff nehmen zu können. Stephan gings gleich an und kletterte die schwierigere Route daneben im oberen 6er Grad im Nachstieg! Bei dieser gings mir nachher im Nachstieg schon um einiges besser! Die Kraft und der Kopf waren auf einmal wieder top da! :-)
Also kletterten wir nach einem weiteren 6+ die erste 7er Route an diesem Tag Top-Rope (Nachstieg)! Bei dieser hatte ich so gut wie gar keine Probleme-was ist denn jetzt los nach der schlechten Aufwärm-Route!? Nach dieser Performance drängte mich Steph doch eine 7- Route in der Hauptwand im Vorstieg zu klettern (riskieren)! ''Na gut es wird eh mal Zeit zum stürzen'', dachte ich mir! Die Route war eigentlich ein permanenter Überhang, jedoch teilweise mit großen Henkelgriffen bestückt, um das Minus bei der 7- Bewertung zu waren glaube ich! Man benötigte einiges an Kraft, mit zwei kurzen Pausen hängend im Seil, schaffte ich auch diese Route. Endlich 7- im Vorstieg! Beim Abseilen hing ich dann leider einige Minuten wie ein Lampe in ca. 8m Höhe frei von der Decke! Ein unangenehmes Gefühl!!!
Da der Flo sein Seil nie gscheit zusammenlegt und es auch nicht zuvor einmal vollständig durchgezogen hatte! JaJa, schlechtes Seilmanagment!!!-Wieder was dazugelernt!! ;-)
Nach 3,5 Stunden klettern war dann dieser erfolgreiche Klettertag vorbei, doch der nächste wartet schon! :-)