Dienstag, 27. Oktober 2009

BOULDERN, optimal sich weiterzuentwickeln

Mich hat die Faszination fürs klettern ein wenig gepackt!
Durch meine Verletzung und dem Drang sich wieder schmerzfrei zu bewegen, sowie sich wieder (neuen) Herausforderungen zu stellen, entdeckte ich gemeinsam mit Stephan das Klettern.

Was ist das Faszinierende für mich am klettern?
In erster Linie ist es die Herausforderung, der Kampf gegen sich selbst und dem Berg (Wand).
Sich voll konzentriert, kraftvoll in der Vertikalen zu bewegen.
Natürlich auch der kleine Nervenkitzel, wenn man scheitert und Fehler macht, kann man bis zum Boden stürzen. Da wir ohne Ausbildung einfach zu klettern begannen, gab es natürlich ein paar heikle Momente und die wird es zumindest im Vorstieg auch in Zukunft geben.
Zum klettern benötigt man (zwar nicht zwingend) einen Partner. Ich bilde gemeinsam mit Stephan eine Seilschaft!!
Leider kann man nicht wie beim Laufen , wenn man das Bedürfnis verspührt zu klettern einfach klettern gehn, man benötigt einen Sicherungspartner. Dies ist nicht immer einfach. Um auch ohne Partner zu klettern und meine Intervalle zwischen den Klettersessions zu verkürzen habe ich nun das Bouldern (klettern in Absprunghöhe) entdeckt. Mich hat jetzt der Ehrgeiz gepackt und ich möchte zumindest einmal den 7+ Grad im Vorstieg beherschen!
Stephan beim Klettern am Peilstein

Mein Trainings-Boulder ist zur Zeit der Steinerne Stadl hinterm Finkenhaus im Fischau Gebirge! Gekletterte Routen: 20 Liebe Sonne (6c), 21 Daisy (5c) und 16 Tigger (5)

Freitag, 25. September 2009

HTL solo und markus in action

Heute kletterte ich nun auch den schwersten Klettersteig in der Umgebung (HTL-Steig mit Blutspurvariante) alleine, also solo! Es waren jedoch heute ein paar Kletterer am Steig unterwegs. Beim Zustieg zur Wand hörte und sah ich wie gerade einem Mann in der Wand die Kraft ausging, abrutschte und im Seil hing. War jedoch halb so schlimm ich holte diese Gruppe in der Wand ein und erklärte ihnen wo der Notausstieg ist.
Zuerst kletterte ich die normale Variante und danach stieg ich nochmal ein Stück bis zum Notausstieg ab ging am Klettergarten vorbei und kletterte noch die Blutspur. Es war wieder ein super Erlebnis, leider alleine! Vor zwei Wochen kletterte Markus das erste mal einen richtigen Klettersteig, den Pittentalersteig auf den Türkensturz. Oben angekommen hatten wir noch nicht genug und somit kletterten wir noch auf die Ruine bis zum Halbmond um wirklich am höchsten Punkt zu sein. :-)

Fotos

Mittwoch, 16. September 2009

friends und OL

Da für mich persönlich und auch für andere in unseren Verein gerade ein kleiner Umbruch stattfindet, hab ich mal in meinem Fotoarchiv gestöbert und paar fotos, die an lässige gemeinsame OL Erlebnisse und Erlebnisse mit Freunden erinnern gefunden!
Da waren noch soo viel coole Erlebnisse von denen ich keine Fotos hab (auch von Freunden aus anderen Vereinen)...... Falls ihr Fotos habts bitte mir schicken oder auf CD brennen und mir geben! :-)

Fotos

Montag, 07. September 2009

klettern in bad fischau

Gestern bezwangen Stephan und ich die Kletterroute Schöne Tage (5-)! Hier dominierte das Klettern am Riss!! Durch die noch nicht so ausgereifte Klettertechnik von uns, benötigten wir eine Menge Kraft um diese durchzuklettern. Es war für uns auch die bis dato längste Kletterroute!! Auch Anita machte ihre erste Klettererfahrung auf dieser Route und kletterte sogar ohne Kletterschuhe bis zum Vorsprung zum Beginn des Risses! Nicht schlecht!!!! Daher habe ich dieses Platzerl in der Kletterwand nun den Namen Anita-platzerl gegeben! :-)

Route: Schöne Tage (5-), am Ende der Superverschneidung beim Anita-Platzerl beginnt der Riss, Foto aus dem Internet!!

Dienstag, 18. August 2009

wildenauersteig (D) - solo

Heute kletterte ich den Wildenauersteig, solo! Route (Bild)Seine Markenzeichen: Schlecht versicherter (nur Bügeln, teilweise weit auseinander liegend) exponierter, steiler Steig mit imposanten Aussichten, sowie einer 10m langen senkrechten Höhlendurchquerung! Der Reiz lag darin, dass ich diesen zuvor noch nie geklettert bin und eine gewisse Ungewissheit dabei war, wie weit die Bügeln auseinander liegen und ob diese gesichert noch zu erreichen sind. Schon vorweg, an 2 Stellen musste man ungesichert klettern od. sich etwas einfallen lassen. Ich legte mir zuvor ein Konzept zurecht, falls ich stürze oder nichtmehr
weiter käme hatte ich ein kurzes 5m Seil und einen Abseilachter dabei und würde mich falls nötig von Bügel zu Bügel abseilen.Jutta, Stephan und ich wollten schon einmal diesen Steig klettern jedoch gab es keine Markierungen und Ausschilderungen zum Einstieg und wir mussten leider nach langer Suche aufgeben. Doch mit meinem Büchlein ''Die Hohe Wand auf stillen, steilen Wegen'' kam ich wieder. Dieser Steig ist wirklich versteckt, ich brauchte gut 2 Stunden über unwegsamen teilweise recht steilem Gelände bis ich ihn fand. Einmal über 1,5km zu tief daran vorbei gelaufen. Als ich mir sicher war, dass er hier irgendwo sein müsste waren mir die anderen Markierungen welche mich immer fehlgeleitet hatten egal. Ich ging steil gerade hinauf zur Wand und siehe da, ich kam fast direkt davor heraus, plötzlich war er ausgeschildert. Kein Mensch weit und breit, das wird wirklich solo! Im Endeffekt war der Steig leichter als ich es mir vorgestellt hab. Nur einmal warf ich mein Seil zum nächsten zu weit entfernten Bügel, fädelte so durch und sicherte mich so beim hinüber klettern. Also die 2h Suche hat sich ausgezahlt! Es war super und ich verspürte eine gewisse Freiheit so alleine in der Wand!! :-)

hier die Fotos

Sonntag, 16. August 2009

freaky, 7-

Am Samstag gings mit Stephan auf nach Fischau zum klettern. Dieser Klettergarten befindet sich auf der WMOC Qualikarte und bietet 40 Kletterrouten mit den Schwierigkeitsgraden von 4 bis 9-!
Es war erst unsere zweite Kletterpartie. Beim Anblick der meisten Routen musste ich einmal schlucken. Die Wand bietet ein paar Überhänge, ist an vielen Stellen ziemlich glatt mit kleinen Löchern, die oft nur für 1 bis 2 Finger reichen. Wir blieben jedoch optimistisch und ich machte mich für meinem ersten Vorstieg beim Mobuto (6) bereit.
Los gings! Die ersten Meter zeigten mir schon was an diesem Tag noch auf uns zukam. Mein Gefühl war nicht so sicher wie beim letzten mal, tja Vorstieg ist halt was anderes ;-)!
Die Griffe waren schon schwieriger, ich war total konzentriert. Auf einen Sturz im Vorstieg war ich nicht scharf!! Nach der Hälfte wars dann vorbei für mich. Wollte nicht zu viel riskieren und wir beschlossen bis dahin passts mal! Wir nutzen die Hälfte des Mobuto also mal zum eingewöhnen! Als nächstes nahmen wir eine kürzere leichte Route, die Genusstour (4). Diese entpupte sich als zu leicht aber fein und wir kletterten diese ohne Probleme. Es folgten die Salzburger Nockerl (5+), bei welcher Stephan den Vorstieg meisterte! Bei der letzten Route, dem Elefantenschwanzcocktail(7-) durfte ich wieder als erster ran.

7-, warum sieht nicht so tragisch aus, dass erste Stück aber dann gehts! Na dann, mach mas los!!

Route, Elefantenschwanzcocktail

Die erste Expresse nach leichten Problemen eingehängt. Jetzt wirds leichter, aber im Gegenteil es wurde schwerer. Die kleinen zurückhängenden Stücke machten mir zu schaffen. Es kam die erste Schlüsselstelle. Finde mit dem rechten Fuss keinen Tritt, muss weiter nach links mit nen Step. Hop, oje abgerutscht!! Volle Spannung auf die Finger und meinem Griff! Puhh, mein Griff hat gehalten und mich vor meinen ersten Sturz bewart! Beim nächsten Überhang war Schluss! Aus das geht ned! F...k! Stephan kletterte dann noch eine Expresse (die Vorletzte) und dann war auch 1,5m vor Ende Schluss. Respekt, für die war ich zu feig!! Kletterte nochmal hinauf, vielleicht schaff ma das letzte Stück noch!! Aber an diesem Tag leider noch nicht.

Egal, beim zweiten mal klettern 7- fast durchgeklettert! freaky!
Das nächste mal ''fällts'' ...